Sport
Rennbericht eins: Hungaroring, Ungarn
17.04.2009 00:00
Im ersten obligatorischen Zeittraining am Freitagabend fährt Adi Wohlwend die schnellste B-King-Zeit mit 2:07,430, was im vorerst Startplatz 6 einträgt und was angesichts der stark drehenden und welligen Strecke eine beachtliche Leistung ist. Der zweite B-King-Pilot, Andreas Holzer, folgt mit über 3 Sekunden Rückstand auf Platz 9, der Dritte, Roland Müntener verliert weitere 3 Sekunden.
Am Samstagnachmittag entscheiden sich alle Piloten der Swiss Open einstimmig dafür, anstatt eines weiteren Qualifikationstrainings das entsprechende Zeitfenster gleich für ein erstes Sprintrennen über 7 Runden zu nutzen.
Am Start ist insofern alles anders als im Training, als die B-King-Treiber Wohlwend, Holzer, Schmid und Müntener vor der ersten Kurve dank dem gewaltigen Dampf der 1340er Motoren ihrer B-Kings gleich zu dritt auf Platz 4 bis 6 in die erste Kurve stechen, während die anderen Swiss-Open-Piloten hinten anstehen müssen. Das ändert sich aber schnell, denn die schweren B-Kings schlagen in Schräglage über Wellen regelmässig hart mit den Motorschutzdeckeln auf.
Das kostet Kurvenspeed, Supersportler kommen irgendwann vorbei. Wohlwend liefert sich noch ein kurzes Scharmützel mit Holzer und setzt sich dann von diesem ab, Schmid kann den beiden nur kurz folgen, setzt sich aber nach ein paar Runden seinerseits von seinem Verfolger Müntener ab. Tom Fankhauser fährt sein erstes Rennen erfolgreich ohne Probleme zu Ende.
Fazit: Alle fahren massiv schnellere Rundenzeiten als im Training, keiner stürzt, das Feierabendbier ist wohl verdient. Und die positive Überraschung folgt nach dem Rennen: Unbürokratisch erklärt Rohrer das improvisierte Prozedere mit einem Sprintrennen am Samstag als für die ganze Saison gültig.
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